Rezension “From Protest to Surveillance” und “Generation Facebook” von Joachim Hirsch

Joachim Hirsch hat in einer Doppelrezension mein Buch “From Protest to Surveillance. The Political Rationality of Mobile Media” sowie den gemeinsam mit Theo Röhle herausgegebenen Sammelband “Generation Facebook” besprochen. Solch positive Resonanz erfreut das Herz. (“Der Verfasser hat eine gut recherchierte und argumentativ überzeugende Analyse vorgelegt.”) Gleichzeitig ist der Text eine sehr gelungene Zusammenfassung beider Bücher, die besonders für das Mobile Media Buch (weil im Original auf englisch)  hilfreich ist.

 

Das Medium meiner Träume. Hartmut Winkler zum 60. Geburtstag

Die Überraschung hat geklappt! Seit heute im Buchhandel:

Das Medium meiner Träume. Hartmut Winkler zum 60. Geburtstag

Ralf Adelmann / Ulrike Bergermann (Hg.)
Broschur, 360 Seiten
Preis: 18,00 €
ISBN: 9783943167719

Medien lassen immer träumen. Sie zeigen mögliche Welten, sie überbrücken unglaubliche Distanzen, machen Erfundenes anschaulich, Verrücktes plausibel. Aber Medien zeigen nicht nur Erträumtes, sie sind auch selbst Traummaschinen. Wunschträume und Alpträume solcher Maschinen versammelt dieser Band: visionäre Funktionen, begehrenswerte Dienstleistungen, attraktive oder abgründige Apparaturen. Eine aktuelle Bandbreite von Phantastischem mit Träumen der Theorie – als mediale Wunscherfüllung eines bekannten Medienwissenschaftlers.

Mit Beiträgen von Ralf Adelmann, Siren Bagrag, Christina Bartz, Ulrike Bergermann, Franz Billmayer, Hannelore Bublitz, Richard Cavell, Tobias Conradi, Gisela Ecker, Oliver Fahle, Knut Hickethier, Harald Hillgärtner, Irina Kaldrack, Hermann Kappelhoff, Reinhard Keil, Heike Klippel, Markus Krajewski, Oliver Leistert, Jörg Müller-Lietzkow, Christoph Neubert, Rolf F. Nohr, Joachim Peach, Lyre Pyre, Theo Röhle, Heide Schlüpmann, Torsten Schmitt, Dierk Spreen, Markus Stauff, Christina L. Steinmann, Bärbel Tischleder, Martin Warnke, Serjoscha Wiemer und Mirna Zeman.

Rezension: Hans-Christian Danys “Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft”

Ich habe für Netzpolitik.org eine kleine Rezension von “Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft” verfasst, die hier ebenfalls archiviert wird:

Ich erinnere mich an eine Anekdote aus dem frisch souverän gewordenen Slowenien. Dort errichtete Philips (oder eine andere Firma) eine neue Produktionsstätte, vielleicht für Elektrogeräte, und warb bei den Arbeitern mit Enthierarchisierung, Partizipation und Eigenverantwortlichkeit der Einzelnen. Damit wollten sie sagen, dass die Arbeiter bei Philips Mitarbeiter sind, deren Wünsche, Ideen, Bedürfnisse teil der Sorgen der Firma seien. Dies war schon damals ein recht konventionelles Managementsprech, vielleicht wirklich in den Niederlanden entwickelt. Neu war das Gegenüber, das aus einer damals bereits unwahrscheinlichen Zeit kam. Die Arbeiter in Jugoslawien waren ein wichtiges Element der Arbeiterrätedemokratie, die unter Tito, in unterschiedlichen Phasen, tatsächlich Akteure der politischen und ökonomischen Geschichte gewesen waren. Die Fabriken hatten noch vor kurzem ihnen gehört. Und damals war ihr Selbstbewusstsein, wenn auch im Wissen, dass ihre geschichtliche Zeit (zunächst) vorüber war, ungebrochen. Mitbestimmung, Teilhabe, schlanke Hierarchien gab es Jahrzehnte lang in Jugoslawien; allerdings mit dem feinen Unterschied, dass den Arbeitern die Fabriken gehörten.

Darum staunten die Philips-Manager nicht schlecht, so geht die Anekdote, als die Arbeiter sagten: Teilhabe, Partizipation kennen wir. Das ist von uns und das bekommt ihr nicht. Für Euch sind wir Arbeiter, die ihrer Produktionsmittel beraubt worden sind.

Hans-Christian Dany hat mal wieder ein Buch geschrieben. Das letzte des Hamburger Künstlers, das ich kenne, lautet “Speed” und war ein Beitrag zur Frage des Aushaltens und Produktivseins unter Stress. Sein neues, wesentlich schlankeres Buch ist nun ein Beitrag zur Frage des Beendens und Unproduktivseins unter Kontrolle. Gewissermaßen nun also das Gegenstück, wenn auch hier kein systematischer Plan erkennbar ist.

Was das Buch auszeichnet, ist der Bogen, den es spannt. Gleichzeitig ist dieser Bogen aber vielleicht sehr weit gespannt und droht, sich selbst zu ernst zu nehmen. Die These ist, dass die Kybernetik als Regulationsidee nach ihrem Ableben in den 70ern durch Managementdiskurse und der Vermassung von vernetzten Rechnern ab den 80er Jahren in der aufziehenden Kontrollgesellschaft zu sich selbst findet.

Dany geht hierzu recht chronologisch vor. Nach einer Einführung zu wichtigen Personen und Ideen der Kybernetik, die nach dem 2. Weltkrieg florierte (Wiener, Macy-Konferenzen), erfolgt mit der Verschiebung des Blicks nach England die Vorbereitung seiner These. Der Psychologe Ross Ashby und der Wirtschaftswissenschaftler Stafford Beer hatten in den 50er und 60er Jahren damit begonnen, sich mit Vorträgen vor Managern gute Gagen zu verdienen. Dieser Transfer kybernetischer Ideen der Selbstorganisation von Systemen war, folgt man Dany, die Einspeisung eines neuen Denkens in die Arbeitswelt, das dort fortan nicht mehr wegzudenken war. Der Sophist, Magier und Biologe Heinz von Förster, der die Kybernetik der Kybernetik aus den Ruinen der alten Kybernetik vorbereitete, lieferte die epistemologischen Beiklänge des radikalen Konstruktivismus, indem er die Blindheit des Systems über sich selbst als Variable in die Modelle damaliger Theorien einspeiste (und damit auch der Systemtheorie Luhmanns viel mit auf den Weg gab). Mit der Einführung des Beobachters der Beobachter in der Welt des Managements wurde die Idee der Partizipation und Teilhabe der Angestellten in Konzernen zur tragenden Säule des “postheroischen Managements”, jenes Elements, dass die post-jugoslawischen Arbeiter lachend zurückwiesen, solange ihnen die Fabrik nicht gehörte.

Sehr schön zeigt Dany, dass diese Form der Partizipation dem Systemerhalt dient, da das mehr an Kommunikation und Transparenz, das hieraus folgt, den blinden Fleck des Managements entschärft. Wenn die Arbeitnehmer darüber berichten, was sie denken, wünschen, wollen, entsteht ein Feedback, das ein offenes System, das keine eigene Bestimmung hat, außer sich zu erhalten, unterstützt. Selbst dann, wenn es sich um eine Störung handelt. Dies, so von Försters Idee, stimuliere das System.

Etwas groß fällt jedoch der nächste Schritt aus: wir befinden uns nun in einer Welt, in der wir Punkte eines Systems sind, das unsere Kommunikation abtastet, sammelt, aggregiert und quantitativ auswertet. Gerade LeserInnen von Netzpolitik werden wenig Probleme haben, sich solch eine Maschine vorzustellen, die Dany beschreibt. “Jeder kontrolliert jeden, zumindest diese Aufmerksamkeit hat man sich verdient” ist seine Diagnose, sowie “die größte Bedrohung scheint zu sein, ins Funkloch zu fallen”. Doch wie kamen wir soweit?
Dany schreibt, dass das Merkmal der Kontrollgesellschaft die größtmögliche Transparenz ist. Kommunikation ist das Zauberwort und es kann davon nicht genug geben, solange sie mit IT prozessierbar ist. Die große Maschine, die er auch „Weltmaschine für organisiertes Verhalten“ nennt, die also unsere Kommunikation abtastet, kann aber nicht auf uns persönlich eingehen. Dazu ist sie einfach nicht in der Lage. Lediglich mit der Errechnung von Normalitätskurven und Feststellung von Devianzen, die das System inkludieren muss, ist die Maschine betraut. Somit liegt der Kern der Problematik, könnte man folgern, im Menschen, der zulässt, dass seine Kommunikation zum regelhaften Regieren benutzt wird, ohne dass es ein würdiges Gegenüber gäbe.

Dany überspringt nonchalant dieses Kernproblem, indem er von vornherein davon ausgeht, dass wir in einer postpolitischen oder postdemokratischen Zeit leben. Ist dies einmal gesetzt, ist es recht einfach, eine Gesellschaft zu porträtieren, die keine Hoffnungen und Ziele mehr hat, und deshalb im ewig weiterlaufenden Kommunikationsparadigma des kybernetischen Kapitalismus gefangen ist.
Der argumentative Schlenker, den Dany anbietet, dies plausibel zu machen, ist die hegemoniale Diffundierung von Managementpraktiken wie Feedback, Kleingruppen, Open Places, die die Partizipation vom runden Tisch der Stadtteilentwicklung bis hin zur WG als kulturelle Praxis normalisierten und damit die Totalmobilmachung des Subjekts für den Kapitalismus in die Wege leitete: von nun an sind alle Manager ihrer Selbst, wollen mit den Managern mitarbeiten und sind Sonden des Managements. Damit komme die kybernetische Totalität zu ihrer Vollendung: Ein System, das offen ist, insofern es Störung integrieren können muss, und geschlossen, insofern es als Ziel nur seinen Erhalt kennt, hat sich ubiquitär in alle Poren des Sozialen eingenistet.

Ein etwas ähnliches Buch, das des Autorenkollektivs “tiqqun”, dessen Text “die kybernetische Hypothese” hierzulande geadelt durch den Diaphanes Verlag wohl eine andere Leserschaft fand, als die Originalfassung, die in aufwendig gestalteten Textsammlungen in linken autonomen Zentren Frankreichs verschenkt wurden, hatte vor wenigen Jahren einen ähnlichen Anlauf unternommen und versucht, eine Diagnose der Gegenwart im Lichte der Kybernetik zu stellen. Was beiden Büchern gemeinsam ist, ist die inhärente Affirmation einer Idee, die sich in dieser Reinheit nie in der Praxis durchsetzen konnte. Die Kybernetik war immer ein Feld der Bastler und Randfiguren. Sicherlich hallt sie wieder in den Schriften der Systemtheorie, des radikalen Konstruktivismus, der Managementliteratur, der Pädagogik, und gewiss der Informatik. Und es ist wichtig, diese Spuren nachzuzeichnen und ihre Wechselwirkungen kenntlich zu machen. Und ja, vielleicht lassen sich die ins Smartphone verwebten scheinselbstständigen Arbeitsnomaden als Symptome auch einer Kybernetik lesen. Nur allein ist dies zu wenig.

Am Ende des (Arbeits-)tages entscheidet der Chef. Top-down Strukturen erleben die Bottom-Up Kommunikation als Erfrischung, oder wahlweise als Stress, dem man standzuhalten hat. Die Kontrollgesellschaft, so richtig die These ihrer unheimlichen Offenlegung der Gedanken und Tätigkeiten ist, ist nur in der Verbindung mit Zwang, Disziplin, Bestrafung wirksam. Es ist dieses Geflecht aus falscher Teilhabe und ständiger Bedrohung der Existenz, das waltet und vor allem verwaltet. Wenn Dany schreibt, er könne sich nicht erinnern, wann ihn die Agenten der Autorität das letzte Mal erschreckt haben (S. 15) mag das für ihn ein Glück oder Unglück sein. Von hier allgemein zu werden, ist eine brüchige Brücke, die sich der Essay schreibende Künstler erlauben kann; als Diagnose trägt es aber nicht weit genug.

Idiot sein, so das Fazit des Buches, wäre ein Ausweg. Idiot im alten Sinne des Privatmenschen, der keine prozessierbare Kommunikation absetzt und somit unsichtbar wird, sich der Abtastmaschine entzieht. Aber es ist eben die Frage, ob die Verneinung der Kommunikation allein weit führt. Die ehemals jugoslawischen Arbeiter, die den Braten der falschen Teilhabe sofort gerochen hatten, wussten wohl, dass die Kommunikation allein gar nichts ist, sondern entscheidend ist, woran sie gebunden ist. Mit anderen Worten, was ihr Ziel ist. Darum ist der Kampf um Netzneutralität, Verschlüsselung und Open Source Software eben kein falscher Kampf, denn dies sind Elemente von Bedingungen einer künftigen Kommunikation, die einen Unterscheid machen will.

Danys Buch schlägt aufweckende Funken und wirft Schlaglichter auf eine interessante Idee der Geschichte der Kybernetik durch den Bogen von Kybernetik und Management. Gleichzeitig überhöht es seine Gegenstand und macht in dadurch mächtiger, als er vielleicht ist. Dennoch ist das Buch sehr empfehlenswert. Der Parcours durch Danys Geschichte der Kontrollgesellschaft ist gerahmt mit einem biographischen Narrativ über den Großvater, der als Leiter des ersten offenen Strafvollzugs ein Avantgardist der Kontrollgesellschaft im Auftrag des Humanismus war. Gleichzeitig bieten die Traumsequenzen, die Dany beschreibt, und allgemeiner die poetischen Strecken des Buches, eine verdichtende Entlastung, die kein akademisches Buch zum Thema bieten kann.

“Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft” von Hans-Christian Dany (Edition Nautilus, 2013, 12 Euro, 127 Seiten).

Was ist Datenkritik? Workshop der AG Daten und Netzwerke. Call for Papers

Als Mitglied der AG Daten und Netzwerke in der GfM freue ich mich, den Call für unseren ersten Workshop zu veröffentlichen:

Am 26. und 27. Juli 2013 findet in Köln unser erster gemeinsamer Workshop statt. Wir laden alle an digitaler Medienkultur Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. Besonders freuen wir uns über datenkritische Beiträge vorab, zu denen dieser Call for Participation inspirieren soll.

Daten, Daten, nichts als Daten? Wer jüngere Diskurse um Informationsvisualisierung, die Macht der Rechenzentren, den digital (selbst‑)vermessenen Körper, Open Data in Demokratie und Forschung, Big Data in der Wirtschaft, aber auch den Datenschutz aufmerksam verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es dringend einer differenzierenden Betrachtung und Kritik von medialen Datenpraktiken bedarf. Der erste Workshop der 2012 gegründeten AG Daten und Netzwerke verfolgt darum zwei Ziele: Zum einen sollen die Perspektiven und Methoden einer medienkulturwissenschaftlichen Datenkritik ausgelotet werden, die mit den jüngsten Entwicklungen Schritt halten kann, ohne sich mit ihnen gemein zu machen. Zum anderen sollen grundsätzliche Fragen und Begriffe der vernetzten digitalen Medienkultur offen diskutiert werden, die als Grundlage für die weitere Arbeit dienen können.

Datenkritik, so vermuten wir, kann sich von der Technik nicht dadurch trennen, dass sie ausschließlich historische und epistemologische Möglichkeitsbedingungen betrachtet. Mit Daten wird gehandelt – auch in der Datenkritik. Trennungen von Analysematerial, ‑methoden, und -ergebnissen sind daher schwer zu bestimmen. Ausgehend von den Entwicklungen in der Text- und Bildkritik wollen wir fragen, wie man mit derart verschwimmenden Grenzen produktiv umgehen kann. Wenn Betrachter im Bild sind und Leser den Text mit konstitutieren, wie verhalten sich dann beispielsweise Subjektivierung und Datenpraktiken zueinander?

Welche Analysemöglichkeiten bieten hierfür computerbasierte Methoden, die international in den Digital Humanities bereits erprobt werden, etwa von Lev Manovich oder Richard Rogers? Die neuen digitalen Methoden bergen zugleich die Gefahr eines unkritischen Positivismus. Daher ist das in Softwaretools eingelassene Wissen kritisch anzuwenden, ohne affirmativ all dessen Annahmen zu bejahen. Die Erforschung rezenter internetbasierter Medienkulturen scheint zudem ohne empirische Vorgehensweisen und situierte Medienforschung kaum mehr leistbar: Digitale Methoden erweitern jene Felder, die Medienethnografie, Science Studies und Medienarchäologie ohne sie kaum noch bestellen können. Sind alte Grenzziehungen, etwa zur soziologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschung, unter den Bedingungen sozialer Medien aufrechtzuerhalten?

Vor diesem Hintergrund freut sich die AG Daten und Netzwerke über prägnante Beiträge und Positionspapiere zu Fragen der Datenkritik, aber auch generellen Aspekten digitaler Medienkultur, die auf dem gemeinsamen Workshop in Köln intensiv diskutiert werden sollen. Lektürevorschlage und Software-Präsentationen sind ebenso willkommen.

Textvorschläge können als Abstracts mit maximal 2.500 Zeichen bis zum 30. Mai 2013 per E-Mail an Sebastian Gießmann und Marcus Burkhardt gesendet werden. Die ausgewählten fertigen Beiträge mit bis zu 20.000 Zeichen werden vorab an alle Mitglieder der AG verschickt. Sie müssen bis zum 23. Juni 2013 bei den Veranstaltern eingegangen sein.

Themen können unter anderem sein:

  • Wer handelt wie mit welchen Daten?  (soziale und kulturelle Situierung, politische Debatten zu Öffentlichkeit und Privatsphäre, Ökonomisierung von Daten)
  • Kultur- und Medientechniken der Datenerzeugung und ‑verarbeitung (vom Selbstschreiber zur Datenbank, von der Tabelle zum Open Graph)
  • Codierungs- und Übersetzungformen von Daten: analog/digital; kontinuierlich/diskret, alphanumerisch/audiovisuell, ästhetische Versprechen von Informationsvisualisierung und ‑sonifikation, Wie ,,groß“ sind große Daten?
  • Orte der Datengewinnung: Büro, Verwaltung, Rechenzentrum, Internetcafé, Coworking Space, Labor, Börse (…)
  • Subjekte, agency und Datenverarbeitung: Transformationen von Überwachung, Selbsttechniken und Kontrolle, Quantified Self, Gamification, staatliche Registratur und Gouvernemedialiät, neue Aktenführung in sozialen Netzwerken
  • Rechtskulturen analoger und digitaler Daten: Legitimieren, Löschen, Begrenzen, Befreien, Transparentmachen, Schützen
  • Digitale Methoden in der Medienkulturwissenschaft: neue Empirie, Tools, Ideologien, Grenzen, Vermittlung

Die für jede/n offene AG Daten und Netzwerke ist Teil der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Für Mitglieder der GfM kann ein Zuschuss zu den Reisekosten übernommen werden. Eine Veröffentlichung der Beiträge im Open Access ist geplant.

Beginn:             26. Juli, 14 Uhr
Ende:                27. Juli, 18 Uhr (mit offenem Ende für’s Beisammensein)
Ort:                   Universität Köln, Seminargebäude, Raum S11 (26.7.);
Hörsaal V, Hauptgebäude (27.7.)
WWW:              datanetworks.wordpress.com
Twitter:              #AGDN
Kontakt:            post@sebastiangiessmann.de | marcus.burkhardt@inkubator.leuphana.de